Ingredienzien

Die richtige Kombination der Ingredienzien spielt eine entscheidende Rolle für den positiven Effekt unserer Lebensmittel. Daher haben wir intensiv an der optimalen Zusammensetzung gefeilt und verwenden nur Heilpflanzen aus streng kontrollierter Landwirtschaft.

— Mag. Ute Strobl —

Die Ingredienzien und ihre traditionelle Verwendung.

ASHWAGANDHA

Withania somnifera ist auch unter dem Namen Winterkirsche bekannt. Diese Pflanze zählt aufgrund ihrer vielseitigen Wirkung und sehr guten Verträglichkeit zu den am häufigsten verwendeten Heilmitteln in der ayurvedischen Gesundheitslehre.

Die getrocknete Ashwagandhawurzel gilt als verjüngendes und stärkendes Mittel. Sie unterstützt die Balance des Nervensystems und wirkt u.a. regenerierend und nährend auf das Gewebe. Die körpereigene Abwehr wird gesteigert. Daher findet Ashwagandha Einsatz bei Immunschwäche und chronischer Erkrankung.

AMLA

Die indische Stachelbeere, Emblica officinalis, in den ayurvedischen Schriften als Frucht für ewige Jugend und Schönheit genannt, gilt als eines der stärksten Verjüngungsmittel. Sie zeichnet sich durch einen hohen Viamin-C-Gehalt aus und ist zentrales Lebensmittel in der ayurvedischen Gesundheitslehre.

Viele aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die ernährungsphysiologische Bedeutung dieser Frucht.

ZIMT

Die Rinde von Cinnamomum ceylanicum war schon im Altertum ein begehrtes Gewürz. Den unverwechselbaren Duft verdankt dieses Gewürz den enthaltenen ätherischen Ölen. Das Zimtrindenöl zeichnet sich bereits in geringer Menge durch eine besonders hohe Wirksamkeit gegen Bakterien, Keime und Pilze aus.

Im Ayurveda wird Zimt zur Kräftigung, Harmonisierung und Anregung von Kreislauf und Durchblutung eingesetzt. Die Verdauung wird unterstützt und der Appetit angeregt.

KARDAMOM

Elettaria cardamomum wird oft verwendet, als Geschmacksgeber in verschiedenen Lebensmitteln. Das Aroma des ätherischen Öls in den Samen der grünen Kapseln wird als scharfe Süße mit einem Hauch von Eukalyptus beschrieben. Kardamom wird nicht umsonst als »die Königin unter den Gewürzen« bezeichnet.

Der aus Indien stammende Kardamom wird in der traditionellen ayurvedischen Gesundheitslehre unter anderem eingesetzt um das Verdauungsfeuer anzuregen. Er zeichnet sich zusätzlich durch einen stärkenden Einfluss auf Lebenskraft und Lebensfreude aus.

KORIANDER

Coriandrum sativum zählt zu den ältesten Kräutern der Welt. Er wird nicht nur seiner Würze wegen geschätzt, sondern in erster Linie als Heilpflanze. Von seiner Heilkraft wurde bereits in alten indischen Texten und im Alten Testament berichtet. Die Samen des Korianders enthalten vor allem ätherische Öle, die eine positive Wirkung auf den Verdauungstrakt haben.

Das in der traditionell ayurvedischen Gesundheitslehre uralte Wissen um die antiseptische Wirkung gegen Bakterien und Pilze ist heutzutage Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen in der westlichen Welt. Hintergrund dafür ist die Zunahme von Resistenzen gegen viele Antibiotika.